Kennzeichenhalter 2026: Neue Regeln, TÜV-Änderungen & warum Clip-Systeme jetzt die beste Wahl sind
Das Jahr 2026 bringt für Autofahrer in Deutschland zahlreiche Änderungen – von der blauen HU-Plakette über verschärfte Abgasnormen bis hin zur weiterhin umstrittenen Frage: Wie darf ich mein Kennzeichen eigentlich befestigen? Wer jetzt auf einen rahmenlosen Kennzeichenhalter umsteigen möchte, sollte genau wissen, was erlaubt ist – und was nicht. Wir zeigen dir, welche Systeme 2026 STVZO-konform sind und worauf du beim Kauf achten musst.
Inhalt
- HU 2026: Blaue Plakette & was sich für Autofahrer ändert
- Kennzeichenbefestigung: Was sagt das Gesetz 2026?
- Klett & Magnet – warum diese Systeme riskant sind
- Clip-Systeme: Die sichere & legale Alternative
- Montage in unter 5 Minuten – so geht's
- 5 Vorteile rahmenloser Kennzeichenhalter
- Fazit: Jetzt umrüsten – bevor der TÜV kommt
- FAQ – Häufig gestellte Fragen
HU 2026: Blaue Plakette & was sich für Autofahrer ändert
Wer eine blaue HU-Plakette auf dem hinteren Kennzeichen hat, muss 2026 zur Hauptuntersuchung. Nach bestandener Prüfung gibt es die braune Plakette, gültig bis 2028. Der Farbzyklus der Plaketten folgt der Reihenfolge Orange, Blau, Gelb, Braun, Rosa, Grün – und wiederholt sich alle sechs Jahre.
Parallel dazu starten 2026 weitere Neuerungen: Die Abgasnorm Euro 6e (Stufe 2) tritt ab Januar in Kraft, und ab November folgt Euro 7 für neu entwickelte Fahrzeugtypen. Der CO₂-Preis steigt auf 55 bis 65 Euro pro Tonne – Benzin und Diesel werden also nochmals teurer. Für Autofahrer ein guter Zeitpunkt, sich auch um die kleinen Details am Fahrzeug zu kümmern – wie die Kennzeichenhalterung.
Kennzeichenbefestigung: Was sagt das Gesetz 2026?
Die rechtliche Grundlage bleibt § 10 Abs. 5 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV):
„Kennzeichen müssen an der Vorder- und Rückseite des Kraftfahrzeugs vorhanden und fest angebracht sein."
Seit der Verkehrsblattverlautbarung vom 15. Februar 2023 des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) ist der Begriff „fest angebracht" genauer definiert. Demnach muss ein Kennzeichen so befestigt sein, dass es:
- nur mit hohem mechanischem Kraftaufwand oder speziellem Werkzeug entfernt werden kann,
- beim Befahren von Kopfsteinpflaster und Schlaglöchern nicht verloren geht,
- in Waschanlagen und Waschstraßen sicher hält,
- bei UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit dauerhaft fixiert bleibt.
Klett & Magnet – warum diese Systeme 2026 riskant sind
Magnetische und Klett-basierte Kennzeichenhalter waren lange beliebt – schließlich bieten sie eine einfache Montage und einen cleanen Look. Doch die verschärfte Auslegung der FZV macht diese Systeme rechtlich problematisch:
- Magnet-Halter: Das Kennzeichen kann ohne Werkzeug und ohne Kraftaufwand abgenommen werden. Das widerspricht der Anforderung der „festen Anbringung". Ohne eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) sind Magnetsysteme daher nicht zulässig.
- Klettsysteme: Hochwertige Klettsysteme mit ABE können unter Umständen legal sein. Billige Varianten ohne Zertifizierung erfüllen die Anforderungen jedoch oft nicht – besonders bei Hitze, Kälte oder in der Waschanlage versagt der Halt.
- Klebefolien & Saugnäpfe: Absolut unzulässig – bieten keine verlässliche Haftung und sind bei keiner Prüforganisation akzeptiert.
Wer 2026 zur HU fährt und ein solches System verbaut hat, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch, dass der Prüfer die Befestigung beanstandet. Die sicherste Wahl: ein mechanisches Clip- oder Klemmsystem.
Clip-Systeme: Die sichere & legale Alternative
Rahmenlose Klemm- und Clip-Systeme wie PLEXICLICK® sind die STVZO-konforme Lösung für alle, die Wert auf cleane Optik und Rechtssicherheit legen. So funktioniert das Prinzip:
- Kleine, nahezu unsichtbare Halteclips werden mit den vorhandenen Schraubpunkten am Fahrzeug verschraubt.
- Das Kennzeichen wird zwischen den Clips fest eingeklemmt – kein Wackeln, kein Klappern.
- Zum Entfernen ist Werkzeug erforderlich – damit ist die gesetzliche Anforderung der „festen Anbringung" erfüllt.
- Das System ist TÜV-geprüft und für deutsche sowie EU-Kennzeichen geeignet.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Plastikrahmen mit Händlerwerbung bieten Clip-Systeme eine saubere, werbefreie Optik – das Kennzeichen scheint förmlich am Fahrzeug zu schweben.
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Montage in unter 5 Minuten – so geht's
Die Montage eines rahmenlosen Clip-Systems ist denkbar einfach und erfordert kein Spezialwerkzeug:
- Alten Rahmen entfernen: Den bisherigen Plastikrahmen abnehmen und die Montagefläche reinigen.
- Clips verschrauben: Die Halteclips mit einem Kreuzschraubenzieher an den vorhandenen Schraubpunkten befestigen.
- Kennzeichen einklemmen: Das Nummernschild zwischen die Clips setzen und einrasten lassen – fertig!
Die gesamte Montage dauert keine 5 Minuten pro Kennzeichen. Einziges Werkzeug: ein Kreuzschraubenzieher.
5 Vorteile rahmenloser Kennzeichenhalter
- Cleanes Design: Keine Werbung, kein sichtbarer Rahmen – perfekte Optik für Tuning-Fans und alle, die Wert auf Details legen.
- 100 % STVZO-konform: TÜV-geprüfte Clip-Systeme erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen – keine Grauzone wie bei Klett oder Magnet.
- Wiederverwendbar: Bei Fahrzeug- oder Kennzeichenwechsel einfach Clips mitnehmen und neu montieren. Nachhaltig und kostensparend.
- Universell passend: Geeignet für alle einzeiligen EU-Kennzeichen (520 mm × 110 mm) – egal ob Standard, Saison, E-Kennzeichen oder H-Kennzeichen.
- Kein Bohren nötig: Die Montage erfolgt über die vorhandenen Befestigungspunkte am Fahrzeug. Keine zusätzlichen Löcher in Stoßstange oder Karosserie.
Fazit: Jetzt umrüsten – bevor der TÜV kommt
2026 ist ein guter Zeitpunkt, um die Kennzeichenbefestigung am eigenen Fahrzeug zu überprüfen. Die gesetzlichen Anforderungen an die „feste Anbringung" werden von Prüfern zunehmend strenger ausgelegt. Magnet- und Klettsysteme ohne ABE sind ein Risiko – sowohl rechtlich als auch praktisch.
Wer auf ein rahmenloses Clip-System setzt, ist auf der sicheren Seite: legal, optisch ansprechend und in wenigen Minuten montiert.
Empfehlung: Wer Wert auf Qualität, STVZO-Konformität und einen cleanen Look legt, sollte auf TÜV-geprüfte Systeme wie PLEXICLICK® setzen – ohne Bohren, 100 % legal und wiederverwendbar.
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👉 Lies auch: Rahmenlose Kennzeichenhalter montieren – Anleitung & STVZO-Tipps
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind rahmenlose Kennzeichenhalter 2026 noch erlaubt?
Ja – solange sie das Kennzeichen fest fixieren. Mechanische Clip- und Klemmsysteme mit Verschraubung sind STVZO-konform. Magnet- und Klettsysteme ohne ABE sind hingegen riskant und können beanstandet werden.
Was passiert, wenn mein Kennzeichen nicht richtig befestigt ist?
Es droht ein Bußgeld von bis zu 60 Euro. Bei der Hauptuntersuchung kann eine mangelhafte Befestigung als Mangel gewertet werden, sodass die HU nicht bestanden wird.
Werden Klett-Kennzeichenhalter beim TÜV akzeptiert?
Das hängt vom Prüfer und vom System ab. Hochwertige Klettsysteme mit ABE können akzeptiert werden, günstige Varianten ohne Zertifizierung in der Regel nicht. Ein Clip-System ist hier die sicherere Wahl.
Passt PLEXICLICK® auch für kurze Kennzeichen oder E-Kennzeichen?
Ja, PLEXICLICK® ist für alle einzeiligen EU-Kennzeichen geeignet – egal ob Standard-, Saison-, E- oder H-Kennzeichen. Auf der Größenübersicht findest du die passende Variante für dein Fahrzeug.
Muss ich 2026 zur HU? Wie erkenne ich das?
Wenn dein hinteres Kennzeichen eine blaue HU-Plakette trägt, ist 2026 dein Prüfjahr. Die Zahl oben auf der Plakette zeigt den fälligen Monat. Alternativ steht der Termin in deiner Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein).
Kann ich das System auch in Österreich oder der Schweiz verwenden?
Ja, PLEXICLICK® bietet auch Varianten für österreichische Kennzeichengrößen (120 mm Höhe) an. Achte beim Kauf auf die richtige Produktvariante in der Größenübersicht.
Brauche ich Spezialwerkzeug für die Montage?
Nein – ein handelsüblicher Kreuzschraubenzieher reicht vollkommen aus. Die Montage dauert weniger als 5 Minuten pro Kennzeichen und nutzt die vorhandenen Schraubpunkte am Fahrzeug.


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